Bei der comdirect gibts für Depot-Neukunden jetzt 6 Prozent für 6 Monate… Februar 5, 2007
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Wer aktuell bei der comdirect als Neukunde einsteigt, der hat gut lachen. Denn die Quickborner bieten jedem Neukunden, der ein kostenloses Depot eröffnet, für 6 Monate satte 6 Prozent an Zinsen. Die comdirect sichert dabei eine kostenlose Depotführung für mindestens ein Jahr an, zum Depot gibts ein Tagesgeldkonto, auf das es dann auch die Zinsen gibt. Die Kontoführung ist kostenlos bei täglicher Verfügbarkeit des Guthabens. Wie lange das Angebot gilt, hat die comdirect nicht angegeben. Die Verzinsung gilt ab Depoteröffnung für 6 Monate für Guthaben bis 5.000 Euro und bedingt ein Mindestdepotvolumen von 3.000 Euro. Ich als Zins-Schnäppchenjäger bin da sofort dabei.
In eigener Sache: Arbeiten am Serverumzug Dezember 19, 2006
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Hallo liebe Leser,
heute ein ganz kurzer Beitrag in eigener Sache, speziell an diejenigen gerichtet, die sich über den etwas nachlassenden Blogflow wundern: Aktuell arbeite ich fieberhaft am Umzug auf einen eigenen, größeren und vor allem individuell zu administrierenden Server. Daher leidet momentan etwas der aktuelle Newsflow, wird sich aber auf neuer Serverlandschaft umso intensiver entwickeln. Ich freue mich, wenn ihr mich dann weiterhin zahlreich besucht.
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US-Arbeitslosenquote im Rahmen der Erwartungen Dezember 8, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Aktienmarkt, Euro/Dollar.add a comment
OK, lange und gespannt haben wir drauf gewartet, dann ist doch nichts Spektakuläres passiert. Die US-Arbeitslosenquote für November wurde soeben mit 4,5 Prozent veröffentlicht. Dies liegt genau im Rahmen der Erwartungen von 4,4 bis 4,5 Prozent und bestätigt, dass die US-Wirtschaft weiter auf Kurs bleibt. Flüsterschätzungen gingen von einer etwas gestiegenen Arbeitslosenquote aus. Bleibt nun die Frage, ob diese guten Zahlen Einfluss auf die nächste Zinsentscheidung der FED haben werden. Bisher wird von einer Zinspause ausgegangen, sollten jedoch zukünftige Wirtschaftsdaten – anders als die zuletzt veröffentlichten – wieder Signale in Richtung deutlichers Wirtschaftswachstum anzeigen, besteht hier seitens der FED durchaus die Möglichkeit weiterer Zinserhöhnungen. Interessant werden daher die nächsten Inflationsdaten sein, evtl. mehr noch als die Arbeitsmarktdaten. Kurzfristig sollten die eben veröffentlichten Zahlen dem Aktienmarkt unterstützen, mittelfristig jedoch die Zinsängste überwiegen und negativ auf die Aktienmärkte einwirken.
Die gut ausgefallene Arbeitslosenquote hat den Euro erst mal kurzfristig etwas gen Süden geschickt, mit der gestrigen Zinserhöhung der EZB sowie evtl. weiter folgender Zinserhöhungen in den nächsten Monaten sollte der Euro in den nächsten Wochen jedoch wieder deutlich Fahrt aufnehmen.
Der Freitag wirft seine Schatten voraus Dezember 6, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Uncategorized.add a comment
Mit leichten Abschlägen gingen heute die amerikanischen Aktienmärkte aus dem Handel. Dabei werfen die am kommenden Freitag erwarteten Arbeitsmarktzahlen immer mehr ihren Schatten voraus. Bisher halten die Marktteilnehmer still und vermeiden es, sich bereits vorab zu positionieren. Abzulesen an den geringen Handelsvolumina sowie Kursbewegungen des gestrigen und heutigen Tages. Doch dabei wird es nicht bleiben. Spätestens nächsten Freitag, 14.30 Uhr MEZ werden wir heftige Ausschläge in die eine oder andere Richtung sehen. Nachdem bereits die Wirtschaftsdaten der letzten Woche auf eine deutliche Abkühlung der US-Wirtschaft hindeuteten, ist auch für diesen Freitag zu erwarten, dass die US-Arbeitslosenquote auf ein Abflachen der Wirtschaft hindeuten wird. Demnach ist zu erwarten, dass wir für den Freitag eher eine starke Bewegung in Richtung Norder erwarten können. Dies sollte auch dem Euro neuen Schwung in Richtung 1,36 Dollar verleihen, die Rentenmärkte werden ebenfalls weiter profitieren. Aber wer weiß das schon zu 100 Prozent? Vielleicht kommt es genau anders
Wie geht es weiter mit Euro/Dollar? Dezember 5, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Euro/Dollar.add a comment
Nachdem sich meine Wetten auf einen stark anziehenden Euro zum Dollar bestätigt haben (siehe vorherige Blogs) werde ich weiter zu meiner Meinung stehen, dass wir uns nun mittelfristig in Richtung 1,40 Dollar bewegen. Ein wenig moralische Unterstütung bekomme ich heute von Rainer Sartorius, der für das Handelsblatt folgendes über Euro/Dollar schreiben:
„Gute Chancen für weiteren Anstieg des Euros
Die seit April anhaltende Seitwärtsbewegung des Euros gegenüber dem US-Dollar ist mit dem Anstieg über 1,30 Dollar zu den Akten zu legen. Die jüngste Talfahrt des Dollars weckt Erinnerungen an die Kursentwicklungen zum Jahreswechsel 2002/ 2003, 2003/2004 und 2004/2005. Jeweils in dieser Zeit setzte der Euro zu einer Aufwärtsbewegung an, in deren Rahmen er in nur wenigen Wochen Kurszuwächse von über zehn US-Cent verzeichnete.
Die Voraussetzung für eine weitere Befestigung sind aus charttechnischer Perspektive gegeben. So ist ein Ausbruch aus einer lange anhaltenden Tradingrange im Regelfall als prozyklisches Signal zu interpretieren. Aus der Projektion der Handelsspanne zwischen 1,245 Dollar und 1,30 Dollar nach oben lässt sich ein Kursziel von über 1,35 Dollar ableiten. Damit rückt das Allzeithoch des Euros von Ende 2004 bei rund 1,366 Dollar in greifbare Nähe. Ein größerer Widerstand liegt nur noch bei dem Hoch vom 11. März 2005 bei 1,3485 Dollar. Über 1,366 Dollar würde der Euro in unbekannte Regionen vorstoßen. Nimmt man den Wechselkurs des Dollars zur D-Mark zu Hilfe, gibt es größere Hürden noch bei rund 1,41 bzw. 1,45 Dollar, den Hochpunkten aus dem August 1992 bzw. März 1995.
Auch das Anlegerverhalten im Vorfeld des Anstiegs über 1,30 Dollar lässt vermuten, dass mit einem größeren Aufwärtsimpuls des Euros gerechnet werden muss. So waren die impliziten Optionsvolatilitäten im November auf einen mehrjährigen Tiefpunkt gefallen, d.h. kaum jemand hat für die kommenden Monate mit größeren Schwankungen im Kursverlauf gerechnet und sich gegen unerwünschten Bewegungen abgesichert. Nach dem erfolgten Ausbruch dürften nun viele Akteure in den Markt gedrückt werden. Erst bei einem Rückfall in die alte Handelsspanne würde das freundliche Szenario für den Euro einen Knacks erhalten.“
Quelle: www.handelsblatt.de vom 05.12.2006
Die Woche in Zahlen… Dezember 4, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Aktienmarkt.add a comment
Nachdem letzte Woche die makroökonomischen Daten aus Übersee zu deutlichen Einbußen an den Märkten, insbesondere den europäischen (und hier leider insbesondere beim DAX), geführt haben, stehen auch diese Woche wieder sehr wichtige Daten vor der Veröffentlichung. Besonders zu erwähnen sind hierbei:
Montag: 16.00 Uhr Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen Index zu den anstehenden Hausverkäufen (Pending Home Sales Index) für Oktober 2006 => hier wird sich zeigen, inwieweit sich der Immobilienmarkt in den USA abkühlt und ob wir eine harte oder weiche Landung sehen werden;
Dienstag: 14.30 Uhr Veröffentlichung der revidierten Zahlen zur Produktivität der Arbeit (Productivity) für das dritte Quartal 2006 und Veröffentlichung der revidierten Zahlen zu den Lohnstückkosten (Unit labor costs) für das dritte Quartal 2006
Dienstag: 16.00 Uhr Veröffentlichung der Zahlen zum ISM Dienstleistungsindex (ISM Non-Manufacturing Index) für November 2006;
Mittwoch: 16.00 Uhr Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Industrieaufträgen (Factory Orders) für Oktober 2006;
Donnerstag: 14.30 Uhr Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche;
Freitag: 14.30 Uhr Veröffentlichung der Zahlen zur US-amerikanischen Arbeitslosenquote (Unemployment Rate) für November 2006, Veröffentlichung der Zahlen zur US-amerikanischen Arbeitslosenquote (Unemployment Rate) für November 2006, Veröffentlichung der US-amerikanischen Zahlen zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen (Hourly Earnings) für November 2006
Freitag: 16.00 Uhr Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum Index der Verbraucherstimmung der Universtät Michigan (Michigan University Consumer Sentiment) für Dezember 2006 ==> die sicherlich wichtigste Zahl der Woche
Stimmung verschlechtert sich – Wochenrückblick und Wochenvorschau Dezember 3, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Aktienmarkt, Euro/Dollar.add a comment
Nach erneut schlechten US-Konjunkturdaten vom Freitag verschlechtert sich die allgemeine Stimmungslage weiter. Der DAX verliert erneut massiv und reisst mehrere wichtige Unterstützungslinien nach unten. Gleichzeitig klettert der Euro unaufhaltsam weiter in Richtung neue Höchststände. Bisher ist hier seit der 1,30 jegliche Korrektur ausgeblieben. Dies deutet auf ein sich generell veränderndes makroökonomisches Umfeld und auf Verschiebungen im Währungsumfeld. Ich halte weiterhin an meiner Meinung fest, dass wir uns am Anfang einer Korrekturphase befinden, die den Dax in den nächsten Monaten unter die 5.800 drücken kann. An meiner negativen Meinung für die amerikanischen Märkte halte ich ebenfalls fest und sehe auch den Euro weiter in Richtung 1,40 klettern. Die nächsten Wochen werden sich sehr stürmisch gestalten, die Jahresendrallye fällt dieses Jahr, wie auch der Winter, aus.
Schlag ins Gesicht eines jeden brav zahlenden Arbeitnehmers… November 30, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Politik & Wirtschaft.1 comment so far
Heute fand sich in der FTD folgende neue Beamtenposse:
„Bundesagentur für Arbeit wird Großanleger – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat eine Verwendung für ihre Milliardenüberschüsse gefunden: Das Geld soll arbeiten – an der Börse. Die BA rechnet mit jährlichen Erträgen in Millionenhöhe.“
Damit übertrifft sich der gemeine Beamte mal wieder selbst. Millionen von Arbeitnehmer drücken monatlich knapp die Hälfte ihres Bruttogehalts – in wessen Taschen auch immer – ab. Nun ist es tatsächlich der chronisch defizitären Bundesanstalt gelungen, Überschüsse zu erzielen. Aber anstatt diese – wie jeder normal denkende Mensch vermuten würde – an diejenigen zurück zu erstatten, die gezahlt haben, steigt die Agentur nun als Großzocker ein. Ist den inzwischen jegliche Moral auf der Strecke geblieben? Sollte das Geld nicht tatsächlich an die zurück erstattet werden, die es auch durch ihre eigene Arbeitsleistung erwirtschaftet haben? Sollte man nicht mit den Mehrerlösen versuchen, den zarten Konkunkturaufschwung zu stützen, indem man durch eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung versucht, den Binnenkonsum anzukurbeln? Reicht nicht eine Erhöhung der MwST. auf 19% nächstes Jahr, um den Hoffnungsschimmer einer Konjunkturerholung abzuwürgen? Fragen über Fragen!
Ackermann zahlt 3,2 Millionen und ist frei, ist das fair? November 29, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Aktienmarkt, Tagesausblick.add a comment
Josef Ackermann kann sich freikaufen, indem er eine Zahlung von 3,2 Millionen Euro leistet. Wie der Spiegel berichtet, muss der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann davon allein 3,2 Millionen Euro übernehmen, sein Mitangeklagter Klaus Esser, Ex-Mannesmann-Chef, trägt 1,5 Millionen Euro. Hier stellt sich für mich die Frage, ist das wirklich fair? Indem das Gericht eine Strafe verhängt, erkennt es doch an, dass Ackermann schuldig ist. Andererseits lässt es ihm aber doch die Möglichkeit, sich durch Zahlung der genannten Summe freizukaufen. Ob dies auch für „Otto-Normalbürger“ möglich wäre? Entweder er ist schuldig und wird bestraft, oder aber, er ist unschuldig, und geht auch ohne Geldstrafe aus. Dieser nun gewählte „Kompromiss“ lässt doch wieder einen extrem faden Beigeschmack zurück. Fazit: Ich überfalle eine Bank, raube 10 Millionen Euro, aber auch erwischt. Ich werde schuldig gesprochen und muss zur Strafe 2 Millionen Euro zahlen, bin aber frei. Ist das fair?
Das ist es noch nicht gewesen mit der Korrektur… November 29, 2006
Posted by kapitalmarktexperten in Aktienmarkt, Euro/Dollar.add a comment
Tja, letzten Freitag drüber geschrieben und tatsächlich ging es danach prompt abwärts, und das nicht zu wenig. Der DOW hat seit dem Beitrag mehr als 250 Punkte gelassen und auch der DAX ging etwas in die Knie. Beim Euro ist die Spekulation voll aufgegangen, wie ich schrieb, haben wir nach dem Überwinden der 1,30 erst mal einen ordentlichen Sprung gemacht. Kurzfristig: so weit so gut. Aber das ist es auf keinen Fall gewesen. China beginnt, seine riesigen Dollarreserven – zumindest einen kleinen Teil davon - in Euro zu tauschen. Das bringt zwar im ersten Moment nicht viel, wichtig ist hier aber die Signalwirkung. Der Euro wird nach und nach zur zweiten (ok, evtl. dritten, wenn man Yen dazurechnet) Reservewährung. Und mit jedem neuen Handelsbilanz- und Staatsdefizit in Amerika wird sich dieser Trend verstärken, evtl. auch mal in Richtung 1,50 Dollar. Zwar hat nun auch Norbert Walter (bekanntermaßen Chefstratege der Deutschen Bank) die 1,40 ausgerufen, was eigentlich häufig als Kontraindikator betrachtet werden kann, aber hier sollte er durchaus Recht behalten. Also, lange Rede, kurzer Sinn: DAX in den nächsten Monaten seitwärts, eher Richtung 5800, DOW Richtung 11.000 und Euro Richtung 1,45