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Schlag ins Gesicht eines jeden brav zahlenden Arbeitnehmers… November 30, 2006

Posted by kapitalmarktexperten in Politik & Wirtschaft.
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Heute fand sich in der FTD folgende neue Beamtenposse:
„Bundesagentur für Arbeit wird Großanleger – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat eine Verwendung für ihre Milliardenüberschüsse gefunden: Das Geld soll arbeiten – an der Börse. Die BA rechnet mit jährlichen Erträgen in Millionenhöhe.“
Damit übertrifft sich der gemeine Beamte mal wieder selbst. Millionen von Arbeitnehmer drücken monatlich knapp die Hälfte ihres Bruttogehalts – in wessen Taschen auch immer – ab. Nun ist es tatsächlich der chronisch defizitären Bundesanstalt gelungen, Überschüsse zu erzielen. Aber anstatt diese – wie jeder normal denkende Mensch vermuten würde – an diejenigen zurück zu erstatten, die gezahlt haben, steigt die Agentur nun als Großzocker ein. Ist den inzwischen jegliche Moral auf der Strecke geblieben? Sollte das Geld nicht tatsächlich an die zurück erstattet werden, die es auch durch ihre eigene Arbeitsleistung erwirtschaftet haben? Sollte man nicht mit den Mehrerlösen versuchen, den zarten Konkunkturaufschwung zu stützen, indem man durch eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung versucht, den Binnenkonsum anzukurbeln? Reicht nicht eine Erhöhung der MwST. auf 19% nächstes Jahr, um den Hoffnungsschimmer einer Konjunkturerholung abzuwürgen? Fragen über Fragen!

Kommentare»

1. Siggi - Dezember 5, 2006

Hi.

Sehe ich auch so, ist natürlich eine Frechheit. Die überschüssigen Beträge sollte unbedingt an die zurückgezahlt werden, die dafür aufkommen mussten, schließlich ist die Belastung schon eh zu hoch im weltweiten Vergleich. So könnte man Deutschland endlich mal ein bißchen wettbewerbsfähiger machen.

VG, Siggi